Yudanovs souveräner Lauf zum Junioren-EM-Gold bis 100 kg
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Spaniens Nikita Yudanov gewann in der Klasse bis 100 kg Gold bei der Junioren-Europameisterschaft, nachdem er sich souverän durch das Tableau gekämpft hatte. Der an Nummer zwei gesetzte Athlet meisterte einen turbulenten Wettbewerb mit klinischer Effizienz und erreichte das Finale gegen Vladimir Dosiak aus Russland.
Die größte frühe Überraschung kam in Pool A, wo Luxemburgs Micha Welter den topgesetzten Giorgi Bendeliani aus Georgien ausschaltete. Dieses Ergebnis veränderte sofort die Konstellation in der oberen Hälfte, doch Welter konnte seinen Durchbruch nicht in einen Finaleinzug ummünzen.
Leonhard Fransens aus den Niederlanden stoppte Welters Lauf, bevor Dosiak Fransens bezwang und sich durch ein Tableau mit wechselnder Dynamik kämpfte. Dosiak ging aus dem Chaos der oberen Hälfte mit einem Platz im Europafinale hervor.
Welter kämpfte in der Hoffnungsrunde weiter, konnte seine Aufholjagd jedoch nicht vollenden und wurde Siebter. Dimitrije Savic aus Bosnien und Herzegowina nutzte das neu sortierte Tableau, um einen Bronzemedailenkampf gegen Gaya Sonntag aus Frankreich zu erreichen.
Pool A wurde auf den Kopf gestellt, als Welter den Topgesetzten ausschaltete.
Während die obere Hälfte eine Überraschung nach der anderen hervorbrachte, verlief Yudanovs Weg deutlich kontrollierter. Namazli aus Aserbaidschan, Spyrydonov aus Deutschland und Sonntag standen zwischen dem spanischen Judoka und dem Finale, doch Yudanov meisterte jede Herausforderung.
Das Finale war das erste Aufeinandertreffen in den Karrieren von Yudanov und Dosiak. Für Yudanov bedeutete der Europameistertitel einen starken Abschluss nach einem Jahr, das laut Quelle schwierig gewesen war, während sein Lauf zugleich die Dichte der Gewichtsklasse bis 100 kg auf Junioren-Europaebene unterstrich.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union