Yotov’s Rapid Counters Decide -66 kg Gold in Budapest - Image: IJF / International Judo Federation

Yotovs schnelle Konter entscheiden Gold bis 66 kg in Budapest

Bulgariens Boyan Yotov gewann beim Hungary Grand Slam Gold bis 66 kg, nachdem er gegen den Mongolen Byambasuren Ulziibayar eine abgeklärte Konterleistung gezeigt hatte. Im Finale von Budapest trafen zwei Judoka aufeinander, die sich durch eine anspruchsvolle Gewichtsklasse bis in den Medaillenkampf gekämpft hatten.

Ulziibayar hatte bereits für eine der größten Überraschungen des ersten Wettkampftages gesorgt. Außerhalb der besten 500 der Weltrangliste platziert und ohne nennenswerten internationalen Leistungsnachweis angereist, kämpfte sich der Mongole bis ins Finale vor und wirkte sofort bereit für die Herausforderung.

Er war der erste Athlet, der Yotov unter Druck setzte, und brachte den Bulgaren mit mehreren kleineren Angriffen aus dem Rhythmus, ohne dafür eine Wertung zu erhalten. Yotov blieb in dieser frühen Phase geduldig und fand dann den Moment, der den Kampf veränderte: einen blitzschnellen Konter für Waza-ari.

Von da an war das Selbstvertrauen des Bulgaren deutlich erkennbar. Nachdem er Ulziibayars Angriffsabsicht aufgenommen hatte, vertraute Yotov auf sein Timing und seine Konterstärke. Er schlug erneut mit einem Konter zu und erzielte diesmal einen klaren Ippon, der ihm die Goldmedaille sicherte.

Das Ergebnis fügt Yotovs Entwicklung im Seniorenbereich einen weiteren bedeutenden Moment hinzu. Er hatte 2025 bereits Bronze beim Grand Prix Zagreb gewonnen, und sein Titelgewinn beim Hungary Grand Slam lieferte weitere Hinweise auf sein Potenzial in der Gewichtsklasse bis 66 kg.

Yotov verwandelte frühen Druck in eine entscheidende Konterleistung mit zwei Wertungen.

Nach dem Finale sagte Yotov, er sei froh, seine Visualisierungen umgesetzt zu haben, und habe sich darauf konzentriert, im Moment seine Leistung abzurufen. Er hob außerdem die Atmosphäre in Budapest hervor, darunter die Unterstützung der Kinder im Publikum, die für ihn besonders bedeutungsvoll gewesen sei.

Denis Vieru aus Moldau gewann Bronze, nachdem er Nizami Imranov aus Aserbaidschan im ersten Kampf um Bronze besiegt hatte. Vieru nutzte seine Erfahrung für einen taktischen Sieg, wobei Imranov drei Strafen erhielt. Der Moldauer war als einer der etablierten Namen der Gewichtsklasse nach Budapest gekommen, nachdem er 2024 olympisches Bronze in Paris, 2019 und 2022 WM-Bronze sowie 2023 den Europameistertitel gewonnen hatte.

Die andere Bronzemedaille ging an Ryusei Seki aus Japan, der einen taktischen Sieg über Kelvin Ray aus Frankreich errang. Hinter den Medaillengewinnern belegten Imranov und Ray den fünften Platz, während Ivan Chernykh und Ungarns Bence Pongracz Siebte wurden.

Für Yotov war das prägende Bild des Tages jedoch einfach: Ruhe unter Druck und dann klinische Präzision, als sich die Öffnung bot.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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