USA Judo entlässt zwei Vorstandsmitglieder nach USOPC-Untersuchung
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USA Judo hat zwei Mitglieder seines Verwaltungsrats nach einer Compliance-Untersuchung durch das United States Olympic and Paralympic Committee (USOPC) abberufen. Nicole Stout-Berliner und Joe Ragan wurden für einen Zeitraum von zehn Jahren aus dem Verwaltungsrat und allen Führungspositionen entfernt. Zusätzlich erhielt Gerry Navarro ein formelles Rüge-Schreiben, wurde aus allen USA Judo-Ausschüssen entfernt und muss auf Anweisung des Verwaltungsrats Schulungen zur Unternehmensführung absolvieren.
Die Entscheidungen wurden auf einer Sondersitzung des Verwaltungsrats am 10. Februar 2026 in Colorado Springs getroffen, wo der Verband einen USOPC-Bericht prüfte, der untersuchte, ob USA Judo seiner Verpflichtung nachkam, eine Kultur frei von Repressalien zu fördern. Die Abberufungen sind bemerkenswert, da Stout-Berliner und Ragan erst vor relativ kurzer Zeit im Rahmen von Bemühungen zur Stärkung der Unternehmensführung ernannt worden waren, sodass ihr Ausscheiden eine erhebliche Veränderung auf Vorstandsebene in kurzer Zeit darstellt.
Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Dr. Ron Tripp, erkannte den Ernst der Ergebnisse an und dankte dem USOPC für die Befragung vieler betroffener Mitglieder. Er betonte, dass die Maßnahmen des Verwaltungsrats zeigen, dass USA Judo keine Einmischung in redliche Meldungen tolerieren wird, und merkte an, dass interne Prozesse mit einem Schwerpunkt auf professioneller Zusammenarbeit für die Zukunft gestärkt wurden. Quelle: undefined