Tbilisi leaves more than medals as EJU highlights judo’s wider impact

Tbilisi setzt ein Zeichen für Europas Judo-Nachwuchs und Gemeinschaft

Nach den Senior European Judo Championships Tbilisi 2026 fiel der Blick nicht nur auf Medaillen und Resultate. EJU-Präsident Dr Tóth László beschrieb die Woche in Georgien als ein Ereignis, das weit über den Wettkampf hinausging. Tbilisi wurde für einige Tage zum Zentrum des europäischen Judosports – nicht nur auf der Wettkampffläche, sondern auch im Austausch mit der Gemeinschaft.

Besonders hob er die Arbeit rund um das Kids Camp hervor. Für die EJU war es ein starkes Signal, dass bekannte Athletinnen und Athleten die nächste Generation direkt vor Ort inspirieren konnten. Dass mit Varlam Liparteliani ein lokaler Held und Olympia-Silbermedaillengewinner von Rio 2016 dabei war, gab diesem Teil des Programms zusätzliche Bedeutung.

In Tbilisi ging es nicht nur um Titel, sondern auch um das, was Judo weiterträgt.

Ein weiterer wichtiger Moment war die Adapted Judo Demonstration am dritten Tag. Für Dr Tóth László zeigte sie, wie ernst die EJU die Themen Teilhabe und Offenheit innerhalb des europäischen Judos nimmt. Gerade solche Programmpunkte machten sichtbar, dass Judo mehr sein kann als ein Spitzensportevent.

Auch abseits der Hallen blieb die Woche in Bewegung. EJU-Vertreter besuchten die French School of the Caucasus und stärkten damit die Verbindung zur lokalen Umgebung. Solche Begegnungen passten zu einer Veranstaltung, die bewusst nicht nur für den Leistungssport stehen sollte.

Trotz der positiven Bilanz klang in den Aussagen des EJU-Präsidenten auch der nächste Schritt an. Nach jedem Event werde analysiert, ausgewertet und nach Verbesserungen gesucht, weil Athletinnen, Athleten, Fans und die gesamte Judo-Gemeinschaft genau das verdienen. Dieser Anspruch auf Weiterentwicklung bleibt ein zentraler Teil der EJU-Arbeit.

Mit einem zufriedenen Gefühl reist die europäische Judo-Familie aus Tbilisi ab, aber der Abschied ist nur vorläufig. Schon jetzt richtet sich der Blick auf die Rückkehr in die georgische Hauptstadt zu den Junior Europeans im kommenden Jahr.

Quelle: EJU_News

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