Tbilisi Tag 2: Lara Cvjetko im Fokus – Europas U70-Klasse wird richtig tief
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Am zweiten Wettkampftag des Grand Slam in Tbilisi richtet sich vieles auf die Frauen bis 70 kg – und vor allem auf Lara Cvjetko. Die Kroatin geht als Weltranglistenerste in einen der am dichtesten besetzten Wettbewerbe des Turniers. Als zweimalige WM-Zweite bringt sie nicht nur Ergebnisse, sondern auch Erwartungsdruck mit.
Cvjetko gilt seit Monaten als eine der konstantesten Athletinnen der Kategorie und will genau daran anknüpfen. Doch einfach wird das nicht, denn mit Shiho Tanaka steht die amtierende Weltmeisterin aus Japan bereit, die zuletzt auch den Grand Slam in Tokio gewonnen hat. In so einem Feld reicht ein kleiner Moment, um den ganzen Tag zu drehen.
Was diese Gewichtsklasse so spannend macht: Die Podiumsplätze wirken offen, weil mehrere erfahrene World-Judo-Tour-Namen dabei sind. Aus europäischer Sicht fällt die Dichte besonders auf – Ida Eriksson (SWE), Elisavet Teltsidou (GRE), Michaela Polleres (AUT) und Tais Pina (POR) bringen alle das Niveau mit, um in die Medaillenentscheidung zu rutschen. Auch Aoife Coughlan (AUS) gehört zu den Athletinnen, die den Favoritinnen das Leben schwer machen können.
In der U63kg geht Haruka Kaju (JPN) als amtierende Weltmeisterin mit dem roten Rückenaufnäher als Gejagte ins Rennen. Herausforderinnen gibt es, unter anderem Iva Oberan (CRO), die in dieser Saison noch auf ihr erstes Podium wartet, und die Weltmeisterin 2024 Joanne van Lieshout (NED).
Bei den Männern stehen in der U73kg mit Daniel Cargnin (BRA) und Rückkehrer Hidayat Heydarov (AZE) große Namen auf der Matte. In der U81kg schaut Europa auf Matthias Casse (BEL), der nach dem verpassten Podium in Paris wieder angreifen will.
In Tbilisi steht am zweiten Tag besonders Europas Breite in den Frauenklassen im Rampenlicht.
Quelle: JudoInside