Tbilisi countdown: -48 kg and -60 kg set for a European speed test

Tbilisi ruft: In -48 kg und -60 kg wartet ein europäisches Blitzturnier

Noch sieben Tage, dann geht es in Tbilisi los: Bei den European Judo Championships Seniors 2026 rückt Europas Elite ins Rampenlicht. Auch ohne LA-2028-Qualifikation stehen wertvolle Weltranglistenpunkte auf dem Spiel, und die Meldeliste nimmt immer klarere Form an. Den Auftakt machen die leichtesten Klassen, in denen Tempo und Timing oft über alles entscheiden.

In der -48 kg ist die Messlatte weiterhin Shirine Boukli (FRA). Die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von Paris 2024 reist mit einem beeindruckenden Europameisterschafts-Lauf an: vier Starts, vier Titel. Gleichzeitig bringt Tara Babulfath (SWE), ebenfalls Paris-Bronze, zusätzliches Feuer in das Feld.

In -48 kg kann ein kurzer Moment alles drehen.

Noch spannender wird es durch Assunta Scutto (ITA), die als amtierende Weltmeisterin in den Draw geht. Sollte die Setzliste so bleiben, könnte es früh zu einem Duell mit Babulfath kommen, deren direkte Bilanz bei 1–1 steht. Und über allem schwebt das mögliche Kräftemessen Boukli gegen Scutto: fünf große Duelle, 3–2 für die Französin, zuletzt wechselten sich die Siegerinnen auf EM- und WM-Bühne ab.

Die untere Hälfte wirkt weniger dicht, aber keineswegs sicher. Sabina Giliazova (RUS) ist als Nummer zwei gesetzt, während Laura Martinez Abelenda (ESP) als dritte Gesetzte und WM-Bronzemedaillengewinnerin mit viel Kontrolle überzeugt. Dazu kommt Andreja Stojadinov (SRB), ungesetzt, aber Europameisterschafts-Bronze 2025 – ein Name, der Pläne sprengen kann.

In der -60 kg fehlt Ayub Bliev (RUS), doch die Klasse bleibt tief. Luka Mkheidze (FRA) bringt Olympia-Erfahrung (Bronze Tokio, Silber Paris) mit, Francisco Garrigós (ESP) kommt als Paris-2024-Bronzemedaillengewinner und als dreifacher Europameister (2021, 2022, 2024). Titelverteidiger Giorgi Sardalashvili (GEO) und Garrigós sind zudem Weltmeister (2024 bzw. 2023) – und könnten wegen der Setzlage sogar sehr früh aufeinandertreffen.

In -60 kg ist kein Weg bequem, nicht einmal für Champions.

Dazu lauern gefährliche Stolpersteine: Salih Yildiz (TUR) und Andrasi Marton (HUN) haben Sardalashvili bereits bei Großereignissen bezwungen, und Jorre Verstraeten (BEL) bleibt ein Dauer-Kandidat für den großen Durchbruch. Besonders genau hinschauen wird man auf Izhak Ashpiz (ISR), der in dieser Saison in Tbilisi bereits einen Grand Slam gewann und in Paris Grand Slam Bronze holte. Live zu sehen ist das Ganze auf JudoTV, wo jede Aktion und jedes Golden Score den Kurs Richtung Titel verändern kann.

Quelle: EJU_News

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