Radom’s kata showdown sets the tone for Sarajevo 2026

Radom wird zur Kata-Bühne: Generalprobe für Sarajevo 2026

Radom rückt 2026 ins Zentrum der europäischen Kata-Szene. Beim Radom European Kata Tournament kommen 152 Athletinnen und Athleten aus 14 Nationen zusammen – ein ganzer Wettkampftag, verteilt auf Cadet-, Junior- und Senior-Kategorien. Weil es das letzte European Kata Tournament vor den European Judo Championships Kata Sarajevo 2026 ist, liegt über allem dieses besondere Gefühl: Jetzt zählt jeder Durchgang, jede Korrektur, jedes Detail im Timing.

Radom ist die letzte große Standortbestimmung vor Sarajevo.

Die Veranstaltung setzt bewusst auf Breite und Entwicklung. Im Senior-Bereich steht das komplette Spektrum der Kodokan kata auf dem Programm: Nage-no-Kata, Katame-no-Kata, Ju-no-Kata, Kime-no-Kata, Kodokan-Goshin-Jutsu, Koshiki-no-Kata und Itsutsu-no-Kata. Gerade diese Vielfalt macht den Tag zu einer Art Schaufenster dessen, was Kata-Judo in Europa aktuell leistet.

Auch die Juniorinnen und Junioren bekommen eine starke Bühne: Sie treten in Nage-no-Kata, Katame-no-Kata und Ju-no-Kata an und dürfen zusätzlich die Herausforderung suchen, ein zweites kata in der Seniorenklasse zu zeigen. Bei den Cadets stehen Nage-no-Kata mit drei Gruppen (Te Waza, Koshi Waza, Ashi Waza) sowie Katame-no-Kata und Ju-no-Kata im Fokus – ein klarer Weg vom Aufbau bis zur Spitze.

Ein wichtiges Signal setzt die Einbindung von adapted judo (Kategorie 1B) in Nage-no-Kata. Damit zeigt Radom nicht nur Wachstum, sondern auch, dass Teilhabe in der Kata-Arbeit ernst gemeint ist.

Aus polnischer Sicht bekommt der Heimauftritt zusätzliche Spannung: Maciej Pudłowski, Mitglied des polnischen National Kata Teams, will zusammen mit Anita Pudłowska in Nage-no-Kata ganz nach oben. Nach Silber vor zwei Jahren und Bronze im Vorjahr soll diesmal Gold folgen – auf heimischem Boden, mit wachem Blick auf die Konkurrenz.

Der Livestream läuft über ejulive.net.

Quelle: EJU_News

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