Poznań bebt: Polen startet beim European Junior Cup mit Goldrausch
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Poznań hat am ersten Wettkampftag des European Junior Cup 2026 ein klares Signal bekommen: Polen will hier nicht nur mitkämpfen, Polen will dominieren. Angetrieben von einem lauten Heimpublikum schob sich das Team ganz nach oben in der Gesamtwertung. Sechs Goldmedaillen sowie einmal Silber und dreimal Bronze waren die Ansage – und das in fast allen Gewichtsklassen.
In Poznań war vom ersten Kampf an zu spüren, dass das Heimteam etwas Besonderes vorhat.
Den Ton setzte in der Klasse -60 kg Jan Kolondra. Der Pole wirkte über den ganzen Tag hinweg ruhig, kontrolliert und in jedem Kampf ein Stück sicherer. Im Finale ging er all-in – und belohnte sich mit Gold. Kolondra beschrieb später, dass für ihn schon früh alles gepasst habe: vom Gewichtmachen über das Aufwärmen bis in die ersten Begegnungen.
Für ihn stand dabei nicht nur das Ergebnis im Mittelpunkt, sondern auch der Weg dorthin. Er betonte, wie hart er zuletzt trainiert habe und dass er sich aktuell stärker fühle als im Vorjahr. Auch die langen Stunden zwischen den Kämpfen managte er bewusst: warm bleiben, Energie nachfüllen, den Fokus halten. Wenn Druck auftauchte, half ihm nach eigenen Worten manchmal auch das Gebet.
In -73 kg legte Jakub Kobyliński nach und holte ebenfalls Gold. Seine Auftritte wurden als taktisch diszipliniert beschrieben, besonders in Momenten, in denen es eng wurde.
Bei den Frauen spiegelte sich die Heimstärke in -63 kg: Hanna Zaitseva gewann Gold und sprach von einem besonders emotionalen Erfolg, weil sie erst kürzlich nach einer Verletzung zurückgekehrt war. Im Finale setzte sie in ne-waza ihren Trumpf: juji-gatame brachte die Entscheidung.
Weitere polnische Siege kamen durch Amelia Ptasińska (-70 kg), Magda Glubiak (-78 kg) und Aleksandra Kocieba (+78 kg). Nur in -66 kg unterbrach Adis Orozmamatov aus Kirgyzstan die polnische Serie. Mit diesem Start trägt Polen Momentum und Erwartungen in Tag zwei – und die Halle wirkt bereit für die nächste Welle.
Quelle: EJU_News