Portugal and Switzerland Create Standout Moments in Lausanne - Image: EJU / European Judo Union

Portugal und die Schweiz setzen Akzente in Lausanne

Die Ecole Mont-Olivet Deaf Judo Masters in Lausanne rückten gehörlose Judoka aus dem internationalen Teilnehmerfeld ins Rampenlicht, wobei europäische Teams in der Medaillenwertung starken Einfluss hatten. Kasachstan führte die Gesamtwertung mit sieben Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille an, während Frankreich und Aserbaidschan die drei erfolgreichsten Nationen komplettierten.

Die europäische Präsenz war während des zweitägigen Wettbewerbs breit gefächert. Frankreich gewann eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille, Aserbaidschan eine Gold- und eine Silbermedaille. Portugal, die Türkei, Ungarn, Russland, Tschechien, Polen und Gastgeber Schweiz erreichten ebenfalls das Podium.

Joana Santos zeigte eine der herausragenden europäischen Leistungen und gewann Gold in der Kategorie bis 57 kg. Ihr Sieg war Portugals einzige Medaille bei der Veranstaltung und machte dieses Ergebnis für das portugiesische Team besonders bedeutend.

Joana Santos machte Portugals einzige Medaille in der Kategorie bis 57 kg zu Gold.

Auch für die Gastgeber gab es ein denkwürdiges Ergebnis. Jonas Jenzer gewann Bronze in der Kategorie bis 66 kg und bescherte den Schweizer Unterstützern einen Podiumsmoment in Lausanne. Da die Schweiz Gastgeberin der Veranstaltung war, verlieh seine Medaille einem Wettbewerb zusätzliche Bedeutung, der gehörlosen Judoka eine prominente internationale Bühne bieten sollte.

Die abschließende Medaillenwertung spiegelte mehr wider als die Dominanz Kasachstans. Vierzehn Nationen erreichten mindestens einen Podiumsplatz und unterstrichen damit die sportliche Breite der Deaf Judo Masters sowie die Reichweite des Judo für Gehörlose in verschiedenen Ländern.

Für Europa zeigten die Ergebnisse sowohl Spitzenleistungen als auch eine breite Beteiligung. Von Santos’ Gold für Portugal bis zu Jenzers Heimbronze bot die Veranstaltung in Lausanne mehrere Momente, die weit über die Endwertung hinaus Bedeutung haben werden.

Der Abschluss der Deaf Judo Masters war zudem Teil von Lausannes umfassenderer Feier des inklusiven Judo und brachte Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie Nationen rund um Wettbewerb und Sichtbarkeit für gehörlose Judoka zusammen.

Vierzehn Nationen beendeten die Veranstaltung mit mindestens einer Medaille.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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