Podgorica bleibt Hotspot: Europäischer Judo-Zirkus kehrt zurück
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Nicht einmal ein Jahr ist vergangen, seit in Podgorica die letzten Matten der Senioren-Europameisterschaften 2025 abgebaut wurden. Damals fragten sich viele, ob die montenegrinische Hauptstadt ein Turnier dieser Größe überhaupt stemmen kann. Die Antwort kam direkt auf der Tatami: starke Kämpfe, volle Ränge und am Ende der Titel „Best EJU Event of the Year 2025“ als offizielle Anerkennung.
Podgorica hat sich in wenigen Tagen fest auf der Judo-Landkarte Europas eingetragen.
Für Montenegro war dieses Event nie als einmaliger Ausreißer gedacht, sondern als Startschuss. Der Plan geht auf: 2026 rücken die Junioren in den Fokus, wenn im September die Junior European Championships die nächste Generation europäischer Talente nach Podgorica bringen sollen. Die Stadt baut damit ihre Rolle als feste Station im europäischen Judo-Kalender weiter aus.
Bevor es so weit ist, steht jedoch an diesem Wochenende der Podgorica Senior European Cup im Mittelpunkt. Am 7. und 8. März betreten 277 Judoka aus 26 Ländern die Matten, um wichtige Wettkampfpraxis auf der europäischen Tour zu sammeln. Für viele Athletinnen und Athleten ist das ein entscheidender Schritt, um sich im internationalen Vergleich zu zeigen und Erfahrungen für höhere Aufgaben zu sammeln.
Der Präsident des montenegrinischen Judoverbandes, Jovica Rečević, sieht darin eine direkte Folge des Erfolgs von 2025. Die Europameisterschaft habe die Entwicklung des Sports im Land beschleunigt, die Organisation gestärkt und Judo in Montenegro sichtbarer gemacht. Genau dieses gewachsene Know-how soll nun helfen, die kommenden Junioren-Titelkämpfe auf ähnlich hohem Niveau auszurichten.
Mit hunderten europäischen Kämpferinnen und Kämpfern vor Ort und den Junioren-Europameisterschaften schon am Horizont bleibt Podgorica ein zentraler Schauplatz für den Kontinent. Wer nicht live in der Halle sein kann, verfolgt die Kämpfe wie gewohnt über JudoTV.com im Stream.
Quelle: EJU_News