Paschalidou’s Statement Win Stands Out as Brazil Leads Astana Medal Rush - Image: IJF / International Judo Federation

Paschalidous Ausrufezeichen sticht heraus, während Brasilien den Medaillenansturm in Astana anführt

Der Schlusstag des IBSA Judo Grand Prix Astana 2026 brachte ein dichtes Programm, starke Auftritte und einen Medaillenspiegel mit Brasilien an der Spitze. In den verbleibenden neun Kategorien standen etablierte Paralympics- und IBSA-WM-Medaillengewinner neben aufstrebenden Namen auf der Tatami, und das Niveau blieb von den ersten Runden bis zum letzten Finale hoch.

Brasilien gewann die meisten Goldmedaillen, doch der Tag war alles andere als die Geschichte nur eines Teams. Athletinnen und Athleten aus 14 Ländern erreichten das Podium, während es im Verlauf der zweitägigen Veranstaltung 18 Nationen in den Finalblock schafften – ein deutliches Zeichen dafür, wie breit der Wettbewerb auf dem IBSA-Zirkel inzwischen geworden ist.

Für europäische Fans kam eines der größten Highlights in J1W -70 kg, wo Griechenlands Theodora Paschalidou im Finale gegen die topgesetzte Brenda Souza De Freitas aus Brasilien kontrolliert und druckvoll auftrat. Paschalidou gab sofort den Ton an, erzielte früh ein Yuko und ließ danach nie nach. Sie hielt den Druck hoch, legte ein Waza-ari nach und wechselte sauber in Kesa-gatame, um den Kampf auf beeindruckende Weise zu beenden.

Paschalidou machte aus dem Finale ihr ganz eigenes Ausrufezeichen.

Auch an anderer Stelle gab es europäische Medaillen, selbst wenn nicht alle ganz oben auf dem Podium endeten. In J1W -60 kg gewann Uslu Hajabipour aus der Türkei Bronze in einer Kategorie, die schließlich von Uljon Amrieva aus Usbekistan gewonnen wurde. Amrieva musste im Finale hart arbeiten, nachdem Karoline Duarte aus Brasilien mit zwei Yuko-Wertungen eröffnet hatte, doch die usbekische Weltmeisterin passte sich an, punktete zurück und übernahm dann in Osaekomi die Kontrolle, um Gold zu sichern.

In J2W -70 kg erreichte Duygu Cete Artar aus der Türkei wie erwartet das Finale und holte Silber hinter Brasiliens Alana Maldonado. Maldonado hatte das Geschehen vom ersten Hajime an im Griff, brachte schnell ein Yuko auf die Anzeigetafel und ließ dann Ippon folgen. Rumäniens Cristina Dumitrescu sorgte in derselben Kategorie mit Bronze für ein weiteres europäisches Resultat.

Auch Spanien stand durch Inigo Gerboles Lopes in J2M -95 kg auf dem Podium und gewann Bronze, nachdem sich die Kategorie anders entwickelt hatte als erwartet. Der Titel ging dort an Magomedkhabib Saaduev, der im Finale gegen Brasiliens Marcelo Casanova einen Rückstand drehte und mit Ippon gewann.

Für Frankreichs Nacer Zorgani verlief einer der schwierigeren Tage unter den europäischen Teilnehmern. In J2M +95 kg unterlag er Mohammadreza Kheirollahzadeh aus dem Iran und schied dann in der Hoffnungsrunde gegen Gwang Geun Choi aus Korea aus. Der spätere Sieger war Kasachstans Zhurkamyrza Shukurbekov, der mit wiederholten Seoi-otoshi-Angriffen Kheirollahzadeh aus dem Rhythmus brachte und sich schließlich spät im Kampf das entscheidende Yuko verdiente.

Brasiliens Gesamtstärke prägte die Veranstaltung dennoch. Arthur Cavalcante Da Silva gewann J1M -95 kg mit einem schnellen Ippon im Finale, Wilians De Araujo kontrollierte das Finale in J1M +95 kg, Erika Zoaga gewann ein rein brasilianisches Duell in J1W +70 kg gegen Millena De Freitas, und Rebeca Silva holte J2W +70 kg, nachdem Zarina Raifova aus Kasachstan das Finale verletzungsbedingt nicht bestreiten konnte.

Zum Abschluss in Astana sagten die Zahlen viel aus: Brasilien beendete das Turnier an der Spitze, doch auch das größere Bild zählte. Dass so viele Länder Finals und Podestplätze erreichten, zeigt, mit welchem echten Schwung IBSA Judo Kasachstan verlässt.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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