Nikoloz Sherazadishvili — Von Tbilisi an die Spitze des spanischen Judo

Kernmoment

Nikoloz Sherazadishvili feierte seinen 30. Geburtstag mit einer Bilanz, von der viele Athleten träumen: mehrfache Weltmeisterehren, EM-Medaillen und ein fester Platz unter Spaniens bekanntesten Sportlern. Sein Weg verbindet zwei Länder und eine ausgeprägte Kämpfermentalität.

Als Kind in Tbilisi begann Sherazadishvili mit acht Jahren Judo. 2010 zog er mit seiner Familie nach Spanien; vier Jahre später erhielt er die spanische Staatsbürgerschaft und debütierte für Spanien mit Bronze beim European Open 2014 in Madrid. Dieser Schritt veränderte seine Karriere nachhaltig.

Der emotionale Kern seiner Geschichte ist der Verlust seines Vaters Zakaria 2017. Ein Jahr danach wurde er in Baku Weltmeister im -90kg und widmete diesen Erfolg der Erinnerung an seinen Vater. 2021 bestätigte er seine Klasse mit einem zweiten Weltmeistertitel in Budapest.

Der Umstieg in die Gewichtsklasse -100kg brachte neue Prüfsteine: 2024 gewann er Weltbronze in Abu Dhabi und sammelte weiterhin Podiumsplätze auf dem IJF World Tour, darunter Grand Slam-Erfolge und Siege bei Grand Prix und European Opens. Diese Erfolge unterstreichen seine Anpassungsfähigkeit und Beständigkeit.

Als spanischer Spitzenathlet bleibt Sherazadishvili ein Symbol für Durchhaltevermögen. Zwischen zwei Heimaten hat er sich in Europa und weltweit einen klaren Platz unter den Besten gesichert.

Zurück zum Blog