Lasha Shavdatuashvili: Mehr als Zahlen und Medaillen
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Lasha Shavdatuashvili zählt in der Klasse bis 73 kg weiterhin zu den erfolgreichsten Judoka. Mit 34 Jahren unterstrich der Georgier seine Beständigkeit und gewann 2026, 13 Jahre nach seinem ersten kontinentalen Titel, erneut die Europameisterschaft.
Seine Erfolgsbilanz ist außergewöhnlich: Shavdatuashvili gewann olympisches Gold, Silber und Bronze und damit Medaillen in allen drei olympischen Farben. Hinzu kommen ein Weltmeistertitel, sechs Grand-Slam-Siege und zwei Europameistertitel.
In seiner Sammlung fehlt allerdings ein bedeutender Wettbewerb: das Masters. Der jüngste EM-Erfolg zeigt jedoch, dass der Georgier nicht nur auf seine bisherigen Resultate zurückblickt, sondern weiterhin mit klarer Zielsetzung antritt.
Für Shavdatuashvili bestimmen weder Alter noch Statistik sein Leistungsvermögen oder seinen Ehrgeiz. Der EJU sagte er, dass sich Zuschauer häufig auf Ergebnisse und Zahlen konzentrierten, während die tägliche Arbeit hinter Judo auf höchstem Niveau weniger sichtbar bleibe.
Auch die Kritik nach Niederlagen oder Phasen ohne Medaille sprach er an. Seiner Ansicht nach würden manche Urteile über die Leistungen eines Athleten anders ausfallen, wenn der Aufwand sichtbar wäre, der nötig ist, um zur Weltspitze zu gehören.
Der EM-Titel 2026 fügte einer ohnehin außergewöhnlichen Judo-Karriere ein weiteres Kapitel hinzu.
Shavdatuashvilis Botschaft ist eindeutig: Sein sportlicher Antrieb ist ungebrochen. Mit olympischen Medaillen in allen drei Farben, einem Weltmeistertitel und großen Erfolgen bei Europameisterschaften misst sich der Georgier weiter an der Arbeit, die vor ihm liegt.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union