Kortrijk spürt den Startschub: Get Together Tour bringt Adapted Judo in Bewegung
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In Kortrijk läuft der Auftakt der Triglav Insurance Get Together Tour auf Hochtouren. Tag eins war vollgepackt: Trainingseinheiten, Begegnungen zwischen Teams und die offizielle Divisioning standen im Mittelpunkt. Für die adapted judo Bewegung ist es der erste große Energie-Impuls in 2026 – und man merkt sofort, wie viel Vorfreude in der Halle liegt.
In Kortrijk beginnt für viele nicht nur ein Turnier, sondern ein neuer Abschnitt.
Für Luc aus Belgien fühlt sich der nächste Tag wie eine echte Bewährungsprobe an. Er trainiert mit Blick auf die Special Olympics, kommt mit einem „fifty-fifty“-Gefühl – und mit einem klaren Wunsch: Nach Platz drei im letzten Turnier soll diesmal mehr drin sein. Gleichzeitig spricht er offen darüber, dass es mit dem Alter nicht leichter wird, ohne dabei den Respekt vor jeder Platzierung zu verlieren.
Auch Ronny, ebenfalls aus Belgien, verbindet mit dem Turnier etwas Persönliches: Es fällt auf seinen Geburtstag. Sein Ziel klingt simpel, ist aber genau deshalb so nachvollziehbar – er will sich selbst ein schönes Geschenk machen.
Die Coaches Jonny und Annie sehen vor allem den Lernwert. Sie beschreiben das Training als lehrreich, gerade weil auf Level 4 manche Übungen schon richtig anspruchsvoll sind. Die Struktur stimme, sagen sie, aber sie brauche Zeit. Und auch der zweitägige Turnieraufbau sei eine Herausforderung fürs Reisen – gleichzeitig hätten sie verstanden, warum es so geplant ist.
Coach Lieve bringt die Stimmung des Tages auf einen Punkt: Sie fühlte sich willkommen und nahm viele kleine Details mit, die Training für alle zugänglich machen. Sie blieb nicht nur wegen der Inhalte, sondern wegen des Gefühls, Teil von etwas zu sein.
Aus dem Vereinigten Königreich reiste Coach Paul mit einer kleineren Gruppe an, normalerweise seien es deutlich mehr. Für sein Team ist Kortrijk ein Schritt auf dem Weg Richtung Grand Slam in der Schweiz – und eine willkommene Chance, endlich mal neue Gegner zu treffen. Eine britische Athletin oder ein britischer Athlet bestätigt genau das: weniger Druck, aber viel Wert im Austausch und im Zuschauen.
Am Ende sind die Ziele unterschiedlich: manche wollen gewinnen, andere vor allem genießen. Doch alle tragen ihre eigene Mission in diesen zweiten Tag.
Morgen wird’s ernst – und genau dafür hat sich Tag eins gelohnt.
Quelle: EJU_News