Kerem Primo holt Budapest-Bronze nach langer Reha
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Israels Kerem Primo hat beim Grand Slam in Budapest in der Klasse bis 63 kg Bronze gewonnen. Nach einer schweren Verletzung, die ihren Aufstieg beim World Masters 2023 abrupt stoppte, hat das Ergebnis für die Israelin besondere Bedeutung.
Schon zuvor hatte Primo eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen: Sie wurde Kadetten-Europameisterin, Junioren-Europameisterin, Junioren-Vizeweltmeisterin und gewann 2022 das European Youth Olympic Festival. Zudem sammelte sie bereits Erfolge im Seniorenbereich und qualifizierte sich für das Masters.
Beim World Masters 2023 in Budapest wurde ihr Weg jedoch jäh unterbrochen. In ihrem Kampf der zweiten Runde gegen Kosovos Laura Fazliu riss sie sich das vordere Kreuzband und konnte fast zwei Jahre lang nicht antreten.
Mit ihrer Rückkehr nach Budapest schloss sich für Primo ein Kreis. Im Bronzekampf der Klasse bis 63 kg traf sie erneut auf Fazliu und sicherte sich ihr erstes Grand-Slam-Podium.
Primos Medaille in Budapest folgte auf eine nahezu zweijährige Wettkampfpause.
Die israelische Judoka beschrieb den Tag als intensiv und emotional. Jeder Kampf habe höchste Konzentration verlangt; entscheidend seien gewesen, das Turnier Schritt für Schritt anzugehen und ihrem Plan treu zu bleiben.
Für Primo bedeutete die Medaille mehr als nur ein Ergebnis bei einem einzelnen Turnier. Sie ist der Lohn für eine lange Zeit voller Arbeit, Geduld und Zuversicht nach einer Verletzung, die ihren Schwung in einer entscheidenden Phase ihrer Karriere gebremst hatte.
Mit der Bronzemedaille gelang Primo gegen die Gegnerin ihres Rückschlags von 2023 eine besondere Rückkehr.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union