Kasachstan bringt Judo mit neuer nationaler Vereinbarung tiefer ins Universitätsleben
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Kasachstan und die Internationale Judo-Föderation haben einen neuen Schritt in der Entwicklung des Judo gemacht, indem sie den Sport enger mit der Hochschulbildung verknüpfen. Ein neues Memorandum of Understanding wurde unterzeichnet, um Judo-Programme für Studierende an Universitäten in der Republik Kasachstan zu unterstützen.
Die Vereinbarung verbindet drei Partner mit demselben langfristigen Ziel für junge Menschen: die IJF, das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung der Republik Kasachstan und die Jenys International Sports Foundation. Gemeinsam wollen sie Judo an Universitäten ausbauen und es nicht nur als Sport, sondern auch als Teil der Entwicklung von Studierenden nutzen.
Im Mittelpunkt der Ankündigung stehen IJF-Präsident Marius Vizer und Sayasat Nurbek, Minister für Wissenschaft und Hochschulbildung der Republik Kasachstan. Die Vereinbarung wird als wichtiger Schritt dargestellt, um Judo Studierenden im ganzen Land näherzubringen.
Die Idee hinter der Partnerschaft geht über Trainingseinheiten und Wettkampfkalender hinaus. Die Quelle hebt Eigenschaften hervor, die eng mit Judo verbunden sind, wie Disziplin, Widerstandsfähigkeit, Führungsstärke und gegenseitiger Respekt. In diesem Sinne soll das Projekt die persönliche Entwicklung auf und neben der Tatami unterstützen.
Im Rahmen der Vereinbarung werden die Partner daran arbeiten, Judo-Programme an Hochschulen unter der Zuständigkeit des Ministeriums einzuführen und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, neue Möglichkeiten für Studierende zu schaffen, Judo kennenzulernen und auszuüben und zugleich von seinen pädagogischen Werten zu profitieren.
Das Ministerium und die Jenys International Sports Foundation wollen helfen, spezielle Strukturen aufzubauen und Koordinatoren an den Universitäten zu benennen. Außerdem wollen sie die Aus- und Weiterbildung von Trainern und Übungsleitern unterstützen, theoretische und praktische Judo-Kurse prüfen und die Organisation von Universitätswettkämpfen und Veranstaltungen fördern.
Die IJF wird ihrerseits methodische Unterstützung leisten und zur Aus- und Weiterbildung von Trainern und Übungsleitern beitragen. Außerdem wird sie Wettkämpfe und Trainingslager unterstützen, bei Sportinfrastruktur und Ausrüstung helfen und die Vorbereitung künftiger Athleten auf hohem Niveau fördern.
Das Projekt soll Judo zu einem Teil des studentischen Alltags machen.
Marius Vizer unterstrich die pädagogischen Wurzeln des Judo und verwies auf Jigoro Kanos ursprüngliche Vorstellung der Disziplin als etwas, das mehr ist als nur ein Sport. Das verleiht der Vereinbarung zusätzliches Gewicht. Es geht nicht nur darum, den Zugang zum Judo auszubauen, sondern auch darum, seine Werte zu nutzen, um stärkere Gemeinschaften und besser vorbereitete junge Erwachsene zu formen.
Die Zusammenarbeit soll Seminare, Arbeitstreffen, Trainingslager, Sportveranstaltungen und Bildungsaktivitäten umfassen. Sie schafft außerdem einen Rahmen für künftige Projekte, während sich das Programm weiterentwickelt.
Kasachstan wird in der Quelle als eine der führenden Nationen in der Entwicklung des Judo beschrieben, mit Engagement auf mehreren Ebenen des Sports. Dieser neue Schritt trägt dieses Engagement in die akademische Welt, in der Sport und Bildung strukturierter zusammenfinden können.
Für junge Menschen in Kasachstan könnte das zu einer bedeutenden neuen Chance werden. Mehr Zugang, mehr Begleitung und ein klarerer Weg durch das Universitäts-Judo könnten nun möglich werden, mit Unterstützung nationaler Institutionen und des internationalen Verbandes.
Es ist ein Schritt, der sich an Studierenden orientiert, nicht nur an Medaillen.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation
Quelle: Fighting Lifestyle
Bildquelle: IJF / International Judo Federation