Home tatami, huge target: Gujejiani’s Georgia braces for the Tbilisi test

Tbilisi ruft: Gujejiani setzt auf Einheit – und auf ein großes Heim-Ziel

Georgisches Judo kommt selten leise daher. Während Tbilisi sich darauf vorbereitet, Europa zu empfangen, steht mit Lasha Gujejiani ein Trainer im Fokus, der nach außen ruhig wirkt, aber ein Team mit enormer Wucht zusammenhält. Zwischen Erwartung und Heimvorteil versucht er, genau diese Energie in die richtigen Bahnen zu lenken.

Für Georgien wird das Heimturnier zur Mischung aus Druck, Motivation und Chance.

Die Senior European Judo Championships kehren vom 16.–19. April nach 17 Jahren zurück nach Tbilisi. Gujejiani spricht offen darüber, dass eine Heim-EM immer auch ein Test ist: Stolz darf nicht zur Last werden. Gleichzeitig sieht er es als Aufgabe, solche Herausforderungen anzunehmen – gerade für eine Mannschaft, die sich als Einheit versteht.

Ein wichtiger Punkt in der Vorbereitung klingt weniger spektakulär, könnte aber entscheidend sein: Gesundheit. Gujejiani betont, dass der Fokus darauf lag, das Team fit zu halten und alle führenden Judoka an den Start zu bringen. In einer langen Saison ist das eine Strategie, die nicht nach Show klingt, aber am Wettkampftag den Unterschied machen kann.

Auch intern setzt er auf Klarheit. Rivalität im eigenen Haus will er „ehrlich“ und „objektiv“ managen, ohne Bevorzugung. Und als er nach den größten Gefahren gefragt wird, kontert er mit einem Wort: „Georgians.“ Für ihn kann Georgien sich am ehesten selbst stoppen.

Der Heim-Crowd-Effekt soll in Tbilisi ein echter Faktor werden.

Gujejiani ordnet zudem ein, wie breit und konkurrenzfähig Europa im Judo aufgestellt ist. Sein Ziel für diese EM formuliert er dennoch überraschend direkt: Erfolg bedeute für ihn sieben Goldmedaillen. Und kurz vor dem Gang auf die Tatami will er weniger Taktik als Vertrauen senden: Er sagt seinen Athleten, dass er sie liebt, an sie glaubt und keinen Zweifel am Sieg hat.

Quelle: EJU_News

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