Georgien sichert sich mit der WM 2029 eine Schlüsselrolle im Judo
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Georgien hat sich offiziell das Recht gesichert, die Judo-Weltmeisterschaften der Senioren 2029 auszurichten. Das ist ein bedeutender Moment für das Land und für den Sport. Der Austragungsvertrag wurde am 16. Juni 2026 in Budapest unterzeichnet, wo Georgiens Sportminister Shalva Gogoladze am Sitz der International Judo Federation IJF auf IJF-Präsident Marius Vizer traf.
Die Vereinbarung bestätigt, dass Georgien die Judo-Weltmeisterschaften der Senioren 2029 sowohl für Einzel- als auch für Teamwettbewerbe ausrichten wird. Diese Gastgeberentscheidung war bereits im März während des Tbilisi Grand Slam 2026 bekannt gegeben worden, doch mit der Vertragsunterzeichnung wurde aus dieser Nachricht nun eine formelle Verpflichtung.
Mehrere hochrangige Persönlichkeiten waren bei der Zeremonie anwesend und unterstrichen damit die Bedeutung des Anlasses. Dazu gehörten IJF-Vizepräsident und EJU-Präsident Laszlo Toth, IJF-Generalsekretärin Lisa Allan, der Präsident des georgischen Judo-Verbands Levan Nozadze, der georgische Botschafter in Ungarn Nikoloz Laliashvili, der Vizepräsident des georgischen Judo-Verbands David Kevkhishvili sowie Manana Kavtaradze aus dem georgischen Sportministerium.
Für Georgien ist das mehr als ein administrativer Schritt. Die Gespräche in Budapest konzentrierten sich auf den wachsenden Einfluss des Landes im Judo und auf die Resultate, die sein internationales Profil weiter stärken. Vertreter der IJF, des georgischen Sportministeriums und des georgischen Judo-Verbands bewerteten die Entwicklung des Sports im Land und die Art und Weise, wie georgische Erfolge jüngere Judoka inspirieren.
Dieser Punkt ist mit Blick auf die jüngsten Resultate kaum zu übersehen. Eteri Liparteliani und Lasha Shavdatuashvili gewannen beide Gold bei den Judo-Europameisterschaften 2026 und fügten Georgiens Bilanz damit einen weiteren Erfolg auf höchstem Niveau hinzu.
Georgiens Aufstieg im Judo hat nun ein Ziel auf der Weltbühne.
Die Ausgabe 2029 hat zudem zusätzliches sportliches Gewicht. Es wird die erste Weltmeisterschaft nach den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles sein, was dem Event einen besonderen Platz im internationalen Kalender verleiht. Weltmeisterschaften nach Olympia fühlen sich oft wie der Beginn eines neuen Kapitels an, und Georgien wird nun das Land sein, das diesen Übergang ausrichtet.
Diese Entscheidung hat auch eine symbolische Seite. Georgien hat sich im Judo durch Leistungen auf Spitzenniveau und eine tiefe Verbindung zu diesem Sport einen starken Ruf erarbeitet, und die Ausrichtung der Weltmeisterschaften spiegelt genau diesen Status wider. Dass die besten Judoka der Welt 2029 nach Georgien kommen, ist ein Zeichen des Vertrauens seitens der IJF und eine Anerkennung der Rolle des Landes im modernen Judo.
Für Fans, Athleten und junge Judoka in Georgien ist diese Bestätigung ein Moment des Stolzes. Der Weg bis 2029 ist noch lang, doch die Botschaft aus Budapest ist schon jetzt klar: Georgien ist nicht nur Teil der internationalen Judo-Geschichte, sondern bereitet sich darauf vor, eines ihrer größten Kapitel auszurichten.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation
Quelle: Fighting Lifestyle
Bildquelle: IJF / International Judo Federation