Europas Judo-April: volle Hallen, starke Felder und ein klares Signal
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Der April zeigte eindrucksvoll, wie dicht der EJU-Kalender inzwischen geworden ist. Innerhalb von 38 Wettkampftagen wurden zehn Veranstaltungen über verschiedene Altersklassen hinweg ausgetragen. Insgesamt standen 3.854 Judoka auf der Matte, von Nachwuchsformaten bis zu den Senioren.
Besonders groß war das Teilnehmerfeld in Berlin. Beim ‘Millennium Team’ Cadet European Cup und dem anschließenden dreitägigen Trainingslager gingen 737 Athletinnen und Athleten aus 35 Nationen an den Start. Auch der Monat begann stark: Das EJU Olympic Training Centre Camp in Tata brachte 461 Judoka aus 44 Ländern zusammen.
Nicht nur die Menge, auch die internationale Breite fiel auf. Im April gewannen 47 Nationen Medaillen bei EJU-Veranstaltungen, darunter 40 aus Europa. 34 Länder holten mindestens einmal Gold. Das unterstreicht, wie tief die europäische Judolandschaft aktuell aufgestellt ist und wie groß ihre Ausstrahlung darüber hinaus bleibt.
3.854 Judoka in 38 Tagen: Der April war für die EJU ein Marathon auf der Matte.
Sportlich stach Tiflis besonders heraus. Dort fanden vom 16. bis 19. April die Senior European Championships statt, der Höhepunkt des Monats. Siebzehn Jahre nach der letzten Austragung in der georgischen Hauptstadt führte Gastgeber Georgien mit vier Titeln den Medaillenspiegel an, vor Frankreich und Russland.
Auch abseits des Topniveaus war viel in Bewegung. Sarajevo versammelte 574 junge Judoka aus 21 Nationen beim Judo Hopes Tournament. In Kortrijk setzte das erste Triglav Insurance Get Together Tournament ein wichtiges Zeichen für die weitere Entwicklung des adapted judo im EJU-Programm.
Zum Monatsende hielten Warschau, Kaunas und erneut Berlin das Tempo hoch. In Warschau standen die Veteranen im Fokus, während Junioren und Kadetten in Kaunas und Berlin weitere European Cups sowie Trainingslager bestritten. Rechnet man die April-Ergebnisse zu einer gemeinsamen Medaillenwertung zusammen, liegt Polen vor Belgien und Serbien, gefolgt von der Ukraine und Deutschland.
Polen führte die kombinierte April-Wertung an, Belgien und Serbien folgten dahinter.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union