Dzaleka’s tatami day mixed judo, community and a message for the future - Image: IJF / International Judo Federation

Dzalekas Tag auf dem Tatami verband Judo, Gemeinschaft und eine Botschaft für die Zukunft

Am 16. Mai 2026 waren im Flüchtlingslager Dzaleka Energie und Stolz spürbar, als die Judo Association of Malawi einen Judo for Peace Open Day organisierte, der Flüchtlinge, lokale Gemeinschaften und führende Vertreter des nationalen Judo zusammenbrachte.

Die Veranstaltung gab den Flüchtlingen in Dzaleka die Möglichkeit zu zeigen, wie weit sie durch Judo gekommen sind. Auf dem Tatami demonstrierten die Teilnehmenden Technik, Disziplin und Teamgeist, während Gedichte und kulturelle Aktivitäten dem Tag eine tiefere menschliche Dimension verliehen und die Widerstandskraft der Gemeinschaft im Lager widerspiegelten.

In der Nähe von Lilongwe beherbergt Dzaleka Tausende Flüchtlinge und Asylsuchende aus mehreren afrikanischen Ländern, insbesondere aus der Demokratischen Republik Kongo, Burundi, Ruanda und Somalia. Das Leben dort ist von schwierigen Bedingungen und begrenzten Möglichkeiten geprägt, doch das Lager ist auch zu einem wichtigen Ort für Bildung und Sport geworden, darunter Judo for Peace-Aktivitäten mit Unterstützung der International Judo Federation.

Insgesamt nahmen 60 Flüchtlinge an der Veranstaltung teil, dazu vier Athleten aus Lilongwe und zehn weitere aus umliegenden Gemeinschaften. Diese Mischung zeigte, wie Judo dabei hilft, echte Verbindungen zwischen den Menschen im Lager und jenen aus dem Umfeld zu schaffen.

Zu den Gästen gehörten Verbandspräsident Osbourne Banda, Mrs Bibi, Vorsitzende der Judo for Peace Women’s Commission, sowie Ehrengast Alfred Banda, Chief Cultural Co-ordinator. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung des Programms nicht nur als sportliche Aktivität, sondern auch als umfassender gemeinschaftlicher Einsatz.

In Dzaleka wurde der Tatami zu einem Treffpunkt für Würde und Zugehörigkeit.

Der Abschlussmoment trug eine starke Botschaft. Im Lager wurden Bäume gepflanzt, als Teil des IJF-Programms Green Dojo, einer globalen Initiative, die in der Judo-Gemeinschaft Umweltbewusstsein und nachhaltiges Handeln fördert.

Green Dojo fördert praktische Schritte wie Recycling, Abfallverringerung, Umweltbildung und das Pflanzen von Bäumen. In Dzaleka wirkte diese abschließende Aktivität besonders bedeutungsvoll. An einem Ort, der oft mit Vertreibung und Unsicherheit verbunden wird, stand das Pflanzen von Bäumen als Symbol für Wachstum, Stabilität und Hoffnung.

Die letzte Handlung des Tages war einfach, aber ihre Bedeutung war kraftvoll.

Der Open Day zeigte, dass Judo mehr sein kann als Training und Wettkampf. Durch Disziplin, gegenseitigen Respekt und Solidarität hilft Judo for Peace jungen Flüchtlingen dabei, Selbstvertrauen aufzubauen, soziale Bindungen zu knüpfen und mit einem stärkeren Gefühl von Zuversicht nach vorn zu blicken.

In Dzaleka wird Judo nicht nur auf dem Tatami ausgeübt. Es wird Teil davon, wie eine Gemeinschaft sich selbst unterstützt, ihre Stärke teilt und weiter voranschreitet.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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