Dubrovnik ruft: Europas Judoka jagen beim Senior Cup 2026 wichtige Punkte
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Dubrovnik ist mehr als nur Postkarten-Kulisse: Am 28. und 29. März wird die kroatische Küstenstadt erneut zum Treffpunkt für Spitzenjudo. Beim European Senior Cup 2026 gehen 359 Judoka aus 33 Nationen in der Halle „Gospino Polje“ an den Start – ein dicht besetztes Wochenende, bei dem jeder Kampf für Ranglistenpunkte zählt.
In Gospino Polje geht es nicht nur um Medaillen, sondern um den nächsten Schritt im internationalen Rennen.
Nach dem Cadet-Highlight in Poreč setzt Kroatien damit die Serie hochklassiger Events fort, diesmal mit den Senioren im Fokus. Für viele ist es die perfekte Mischung aus starker Organisation und echter Wettkampf-Atmosphäre – genau das betont Mateo Semiz vom kroatischen Judo-Verband, der als Mitorganisator und Coach eng am Geschehen dran ist.
Besonders viel Aufmerksamkeit zieht Iva Oberan (-63 kg) auf sich. Die Weltranglisten-Dritte kommt mit Rückenwind nach Dubrovnik, nachdem sie in Georgia eine Grand-Slam-Bronzemedaille geholt hat. Semiz sieht bei ihr vor allem den nächsten Entwicklungsschritt: mehr Selbstvertrauen und mehr Ruhe in Drucksituationen – ein Signal, dass in diesem Olympiazyklus noch einiges möglich ist.
Für die Fans vor Ort ist die Heim-Delegation ein echtes Ausrufezeichen: 62 kroatische Starterinnen und Starter stehen auf den Listen. Dazu kommen große Teams aus Türkiye (39) und Ungarn (31). Aus europäischer Sicht lohnt sich der Blick auf Ungarns Szegedi Daniel (-73 kg), Silbermedaillengewinner der U23-EM 2024 und Fünfter der Senioren-EM 2025.
Auch weitere bekannte Namen verstärken das Feld: Dominik Družeta (-90 kg), EM-Dritter 2017, Robert Klačar (-73 kg) mit Bronze vom Zagreb Grand Prix 2024, EYOF-2023-Siegerin Jana Cvjetko (-70 kg) und Dubrovniks Petrunjela Pavić (-78 kg). Wer nicht in der Halle ist, kann live auf JudoTV dabei sein.
Quelle: EJU_News