Dubrovnik drama: Croatia’s finals push falls just short as Türkiye tops the table

Dubrovnik-Finale: Kroatiens Heimteam kämpft, Türkiye führt die Medaillenliste an

Der European Senior Cup Dubrovnik 2026 endete mit Bewegung an der Spitze: Türkiye schloss das Wochenende als erfolgreichste Nation ab und sammelte drei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen. Dahinter folgte die Tschechische Republik mit zwei Goldmedaillen, während Gastgeber Kroatien sich mit einer ausgeglichenen Bilanz von einem Gold, viermal Silber und dreimal Bronze auf Rang drei einreihte. Auch Frankreich und Kasachstan mischten vorne mit – ein Zeichen dafür, wie eng dieses Feld inzwischen geworden ist.

Für das kroatische Team fühlte sich Tag zwei wie ein ständiges Anrennen gegen die letzten Prozent an. Dominik Družeta (-90 kg) und Borna Butijer (-100 kg) marschierten bis ins Finale, beide mussten sich am Ende aber mit Silber zufriedengeben. Dora Bortas (-57 kg) setzte dafür einen der emotionalsten Schlusspunkte des Turniers und sicherte sich Bronze in den allerletzten Sekunden.

Dubrovnik bekam Judo mit Herzschlag-Finish zu sehen.

Im -100-kg-Wettbewerb zündete ein rein kroatisches Halbfinale die Halle: Butijer traf auf Ivan Rozga. Butijer ging mit Waza-ari in Führung, Rozga hielt mit Yuko dagegen, und bis zum Ende blieb jede Aktion gefährlich. Getragen vom Publikum verteidigte Butijer seinen Vorsprung und zog ins Finale ein – auch als Revanche für eine frühere Niederlage bei den nationalen Meisterschaften.

Im Endkampf wartete Italiens Accogli, ein ehemaliger Junioren-Europameister und U23-Titelträger. Butijer startete aktiv und arbeitete konsequent am Griff, doch ein entscheidender Wert blieb aus. Als alles nach einem hauchdünnen Ausgang aussah, erzielte Accogli in den Schlusssekunden einen Yuko, der das Finale entschied.

Bortas hatte zuvor mit Ippon gegen Ungarns Vég und die Schweizerin Gertsch überzeugt, verpasste das Finale knapp gegen Ungarns Igaz und drehte dann den Bronzekampf gegen Serbiens Salkarbek Kizi mit einer Aktion im letzten Moment.

Družeta zeigte in -90 kg erneut Konstanz: Siege gegen Frankreichs Metifiot sowie gegen Ivan Brnada und Tin Straža führten ihn bis ins Halbfinale, das er mit Ippon gegen Ungarns Miklosvolgyi gewann. Im Finale gegen Serbiens Rutović blieb es ein Griffkampf auf Messers Schneide, doch ein einzelner Yuko machte diesmal den Unterschied.

Für Kroatien blieb es knapp – und genau das macht Hoffnung für die nächsten Stationen.

Quelle: EJU_News

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