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Cvjetko und Deutschlands Medaillenhoffnungen in Baku bis 70 kg

Lara Cvjetko geht als Weltranglistenerste in den Judo-Wettbewerb bis 70 kg in Baku. Die Kroatin stand bereits dreimal in einem WM-Finale: einmal bei den Juniorinnen und zweimal bei den Seniorinnen. Der Titel blieb ihr bislang verwehrt. Bei diesen Weltmeisterschaften bekommt sie die nächste Chance auf Gold.

Schon ihr Viertel des Tableaus birgt schwierige Aufgaben. Dort sind Italiens Giorgia Stangherlin und Spaniens Ai Tsunoda Roustant besonders zu beachten. Die starken Leistungen des spanischen Teams in Aserbaidschan könnten Tsunoda Roustant zusätzlich motivieren. Den Weg durch das Tableau muss sie sich dennoch selbst erkämpfen.

Deutschland hat mit Miriam Butkereit und Giovanna Scoccimaro zwei Athletinnen mit Medaillenchancen. Die olympische Silbermedaillengewinnerin Butkereit zählt zu den wichtigsten Anwärterinnen; weiter unten im Tableau könnte auch Scoccimaro eine entscheidende Rolle spielen. Griechenlands Elisavet Teltsidou ist ebenfalls gefährlich. Obwohl sie in Baku nicht zu den acht Topgesetzten gehört, reist sie nach einem Sieg in Budapest vor wenigen Wochen mit Rückenwind an.

In Pool C treffen mehrere erfahrene Konkurrentinnen aufeinander. Australiens Aoife Coughlan könnte gegen die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin Michaela Polleres aus Österreich kämpfen. Auch Madina Taimazova, ebenfalls Olympiamedaillengewinnerin, steht in diesem Abschnitt des Tableaus. Die möglichen Begegnungen zeigen, wie anspruchsvoll der Weg zu den Medaillenkämpfen werden kann.

In Pool D gehört Japans Shiho Tanaka zu den bedeutenden Namen. Dort hat auch Schwedens Ida Eriksson die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Cvjetkos Weltranglistenposition macht sie zum Ausgangspunkt dieser Vorschau, garantiert ihr aber keinen Erfolg. Ihre Suche nach WM-Gold trifft auf ein Feld mit mehreren ernsthaften Medaillenanwärterinnen.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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