Astana Sets the Stage as IBSA Judo Grand Prix Begins - Image: IJF / International Judo Federation

Astana gibt den Ton an, wenn der IBSA Judo Grand Prix beginnt

Der IBSA Judo Grand Prix Astana 2026 begann am ersten Tag mit seiner Eröffnungsfeier im Zhaksylyk-Ushkempirov-Wrestling-Palast in der kasachischen Hauptstadt. Noch bevor die Medaillen vergeben werden, war die Botschaft aus der Arena klar: Diese Veranstaltung hat für Kasachstan, für die IBSA und für die Athletinnen und Athleten aus aller Welt eine große Bedeutung.

Herr Ruslan Bakytuly Yessenalin, Vorsitzender des Komitees für Sport und Körperkultur des Ministeriums für Tourismus und Sport der Republik Kasachstan, eröffnete den Wettkampf offiziell. In seiner Ansprache begrüßte er Sportfans, Gäste und Delegationen in Astana und hob die wachsende Verbindung des Landes zum Judo hervor.

Er verwies auf Kasachstans jüngsten paralympischen Erfolg in Frankreich im Jahr 2024, wo die Athletinnen und Athleten des Landes 1 Gold-, 1 Silber- und 3 Bronzemedaillen gewannen. Er bezeichnete diese Ergebnisse als Inspiration für viele Menschen im Land und unterstrich damit, warum Veranstaltungen wie diese für das Heimpublikum eine echte emotionale Bedeutung haben.

Auch das Ausmaß des Turniers fiel von Beginn an auf. Nach den Reden bei der Eröffnungsfeier treten in Astana 140 Athletinnen und Athleten aus 24 Ländern an, was der Veranstaltung vom ersten Tag an einen deutlich internationalen Charakter verleiht.

Mehr als 140 Athletinnen und Athleten aus 24 Ländern sind nach Astana gekommen.

IBSA-Chief Executive Officer Herr Rufat Hajili begrüßte ebenfalls die Judo-Gemeinschaft und bezeichnete Astana als Teil einer traditionsreichen und erfolgreichen Wettkampfserie. Er sagte, die Anwesenheit von Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern sowie Delegationen spiegele die Einheit, Freundschaft und den Geist der IBSA-Judo-Gemeinschaft wider.

Seine Rede ordnete die Veranstaltung auch in einen größeren Moment für den Sport ein und wies darauf hin, dass sich in diesem Jahr das Bestehen der IBSA zum 45. Mal jährt. Er schrieb das Wachstum der Bewegung dem Engagement und der Unterstützung der Gemeinschaft zu, die weltweit Chancen und Inspiration für Athletinnen und Athleten geschaffen hätten.

Auch vom Veranstaltungssponsor, der Zhanykulov Foundation, war eine starke lokale Stimme zu hören. Deren Präsident, Herr Zhumabek Zhanykulov, sagte, Astana sei zu einem wichtigen Teil der internationalen IBSA-Judo-Familie geworden, und äußerte seinen Stolz darüber, dass Kasachstan weiterhin Jahr für Jahr große Para-Judo-Wettbewerbe ausrichtet.

Er blickte darauf zurück, wie sich Para-Judo in Kasachstan entwickelt hat: von einer kleinen Gruppe von Athletinnen und Athleten, die unter bescheidenen Bedingungen trainierte, hin zu einem Land, das Weltmeisterschaften, Asienmeisterschaften und IBSA-Grand-Prix-Veranstaltungen ausrichten kann. Er verwies dabei auch auf die erfolgreiche Ausrichtung der Para-Judo-Weltmeisterschaften 2025 und der Asienmeisterschaften.

Der Eröffnungstag vermittelte ein klares Gefühl von Aufbruch für das Para-Judo in Kasachstan.

Die Atmosphäre in der Halle entsprach der Bedeutung des Anlasses. Anschließend ging die Arena in die Vorrunden-Session über und begrüßte die Judoka auf dem Tatami, während der abschließende Block noch bevorstand.

Vorerst ist das erste große Ergebnis in Astana kein Eintrag im Medaillenspiegel, sondern der Auftakt selbst: eine große IBSA-Judo-Veranstaltung, eröffnet, voller Energie und bereit für die kommenden Kämpfe.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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