Andreja Leški tritt nach Olympia-Highlight zurück
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Andreja Leski hat ihren Rücktritt vom Leistungssport Judo bekannt gegeben und bestätigt, dass Paris 2024 ihr letztes Turnier sein wird. Nachdem sie letzten Monat noch ein kleines Fenster für ein Comeback offen gelassen hatte, entschied sie sich nun – am Vorabend der European Open in Ljubljana – einen Schlussstrich unter eine beeindruckende Karriere zu ziehen.
Ihre Geschichte begann im Alter von fünf Jahren in Koper. Ihr internationales Debüt gab sie 2013 beim Europacup in Belgrad (Fünfte, unter 52 kg) und ihren ersten Auftritt bei den European Open 2014 in Sofia. Ihr Fortschritt auf der IJF World Tour war geduldig: Bronze beim Grand Prix in Ulaanbaatar 2016 und eine erste World Tour Goldmedaille in Düsseldorf 2018, die erste von insgesamt vier World Tour Goldmedaillen.
Leski trainierte beim Judo Klub Bežigrad unter Trainer Luka Kuralt und nutzte auch das nationale Zentrum in Ljubljana. Sie gewann 2021 europäische Bronze und dann 2023 den Europameistertitel in Montpellier (unter 63 kg). Auf der Weltbühne erreichte sie mehrere Podestplätze, darunter Silbermedaillen gegen ihre Rivalin Clarisse Agbegnenou und weitere Bronzemedaillen in den letzten Jahren.
In Paris schaffte sie ihren entscheidenden Moment, indem sie Agbegnenou im Halbfinale besiegte und diesen Schwung bis zur olympischen Goldmedaille trug. Sie sagt, ein weiterer Vierjahreszyklus wäre eine zu große mentale Belastung, und so tritt sie auf dem Höhepunkt ab.