Aleks Krivec Strikes Fast to Open a New Chapter for Slovenia in Cadet Judo - Image: EJU / European Judo Union

Aleks Krivec schlägt schnell zu und eröffnet Slowenien ein neues Kapitel im Kadetten-Judo

Aleks Krivec aus Slowenien stand am Schlusstag des Einzelwettbewerbs bei den Millennium Team Kadetten-Europameisterschaften im Judo Gran Canaria 2026 im Mittelpunkt der Geschichte in der Gewichtsklasse bis 81 kg. In einer Kategorie voller früher Überraschungen und wechselnder Dynamik blieb Krivec ruhig und zog souverän ins Finale ein.

Der Tag begann mit hohem Tempo und wurde schnell unberechenbar. Der an Nummer eins gesetzte Nikita Sakharov aus der Ukraine, die Nummer sechs der Welt und bereits siebenmaliger Medaillengewinner bei Cadet European Cups, startete mit einem Sieg und wirkte bereit für den nächsten starken Lauf. Dieser Weg endete jedoch abrupt, als Spaniens Toni Valcaneras Blanes, Weltranglisten-49., für eine der größten Überraschungen der Gewichtsklasse sorgte und den Favoriten ausschaltete.

Dieses Ergebnis brachte neue Energie in das Feld der Klasse bis 81 kg. Valcaneras Blanes nahm den Schwung mit ins Viertelfinale und trug kurz die Hoffnungen des Heimpublikums, doch dort stoppte ihn Cristian Parisi aus Italien. Parisi, dreifacher Medaillengewinner bei Cadet European Cups, kam durch einen brutalen Pool A und war am Ende der letzte verbliebene Kämpfer aus dem Abschnitt, der den größten Schaden angerichtet hatte.

Während Pool A auseinanderfiel, wirkte Krivecs Weg deutlich kontrollierter. Der an Nummer zwei gesetzte Slowene beherrschte Pool B selbstbewusst und vermied das Chaos, das sich anderswo entwickelte. In Pool C kam auch der an Nummer vier gesetzte Yagub Mammadov aus Aserbaidschan sicher weiter, während Pool D ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis brachte: Aykhan Hasanli aus Aserbaidschan besiegte den Esten Aleksei Kikas.

Im Halbfinale hatte sich Aserbaidschan in eine starke Position gebracht, und ein rein aserbaidschanisches Finale schien möglich. Dazu kam es nicht. Beide Hoffnungen Aserbaidschans wurden vor dem Kampf um Gold gestoppt, sodass Krivec und Parisi stattdessen um den kontinentalen Titel kämpften.

Dieses Finale hatte über die Medaillen hinaus echtes Gewicht. Die beiden Judoka waren zuvor noch nie aufeinandergetroffen, und es ging um mehr als nur einen einzelnen Kampf. Wer gewann, würde seinem Land den ersten Kadetten-Europatitel in der Klasse bis 81 kg bringen.

Für Slowenien verlieh das Krivecs Vorstoß eine zusätzliche emotionale Note. In einer Gewichtsklasse, in der die Favoriten früh ins Wanken gerieten und mehrere Herausforderer auf sich aufmerksam machten, war er derjenige, der im entscheidenden Moment die Kontrolle behielt. Parisi hatte sich durch den chaotischsten Teil des Feldes gekämpft, doch Krivecs Konstanz brachte ihn in Position, Geschichte zu schreiben.

Ein wildes Feld bis 81 kg brachte am Ende dennoch einen klaren Finalisten hervor.

Die Kategorie bot alles, was ein europäisches Kadetten-Duell bringen kann: eine Überraschung, einen Heimerfolg im Ansatz, wechselnden Druck und ein Finale, in dem erstmals Geschichte auf dem Spiel stand. Und mittendrin stand Aleks Krivec im Zentrum dieses Moments für das slowenische Judo.

Quelle: EJU.net

Quelle: Fighting Lifestyle

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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